Freitag, 8. Januar 2010

o8.o1.2o1o

Hm ... nun laeuft seit Stunden nur noch eine Playliste von drei Liedern ... dauerhaft versteht sich. & ich kapiere nicht wieso ... meine Gedanken sind hin und her gerissen von allen moeglichen Dingen sogar zerrissen.
Was soll ich tun?
Was soll ich lassen?
Soll ich ueberhaupt etwas wagen?
Sind die bloßen Gedanken schon zu viel?
Oder viel zu wenig?
Ich weiß es nicht ... gestern & heute sind eigenartige Tage & der heutige hat gerade mal angefangen. Was soll nur daraus werden, ich verstehe nicht, wieso traue ich etwas nach was ich nie wirklich besessen habe?! Warum bin ich so niedergeschlagen, seitdem ich Worte gelesen habe, die mir weh tun ... obwohl ich nicht einmal weiß ob ich ihre Bedeutung richtig deute.
Gestern erst kam ein wundervoller Schub von Panikattacke ueber mich & raubte mir die letzten Nerven, die letzten klaren Gedanken & die letzten Versuche normal zu sein. Was soll ich davon noch halten? Ich schaff schon die kleinsten Kleinigkeiten nicht mehr ... Wie soll das nur weitergehen?! Ich kann nicht mehr weiter & nicht mehr zurueck.
Alle um mich herum sind so heiter & froh. & ich? ... Wieder nur der alte Trott, der nicht von mir weichen will. Es klingt eigenartig aber vielleicht waere die Loesung nur einen Schritt entfernt ... vielleicht sollte ich gehen & dann waere alles anders. Aber ich kann nicht gehen.

Was tue ich hier eigentlich? Wieder meutern ueber mein Leben, zerbrechen an der Realitaet. Oder einfach nur ueber mein beschissenes Leben so wie alle anderen Male auch.
Es ist gleich vier Uhr & ich sitze immer noch am Computer, welch ein Graus, wenn meine Eltern dass erfahren mir wuerde der Kopf von den Schultern geschlagen.
Aber warum scheuen... wovor? Ich hab lange schon verlernt auf Sie zuhoeren, verlernt vor Ihnen Angst zu haben. Warum sollte ich auch? Ich bin doch eh nur noch ein unsagbarer, verdammter Stoerfaktor.

"Außerenseiter der Familie ... Du sitzt da als waerst du eine Außenseiterin ... als gehoerest du nicht hier her ... Manchmal kommst du mir vor als bist du nicht mal da ... Du Außenseiter" ... Worte die niemand gerne hoert ... & die ich Tag ein Tag aus im Kopf habe ... seitdem meine Mutter sie aussprach.

Liebe ... ich wuerde gerne lieben, ich wuerde gerne geliebt werden, aber ich will niemanden mich an tun, dass verdient niemand. Nicht einmal mein schlimmster Feind wuerde jemanden wie mich verdienen. Glaubt mir, ich bin verdammter als alles was in der Bibel steht. Verbotener als jedes Gut auf Erden ... & schlimmer als alles was man kennt.

& doch kann ich nur sagen.
Werdet gluecklich, dass ist mein Wunsch fuer alle Zeit ... seid ihr gluecklich ... ist mein Unglueck ein bisschen weniger geworden.

Traenen zeugen von der Trauer die in meinen Augen liegt, von dem Leid was ich taeglich erfahre & manchmal auch von der Wut & dem Hass, den ich stetig verspuere ...

In sad Moments you must keep smiling.

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